Wunderschöne Etappe mit Start am Rheinfall, Zwischenstopp am Kloster in Rheinau und dem Finale in Eglisau. Extrem abwechslungsreich mit vielen Möglichkeiten für Zwischenstopps.
Früh am Morgen starten wir in unserem Hotel in Neuhausen am Rheinfall und radeln die letzten Kilometer zum imposanten Rheinfall. Egal, wie oft man diesen schon gesehen hat, er ist immer wieder eindrücklich und ein Besuch lohnt sich immer und immer wieder.
Ein Besuch so früh am Morgen hat seinen Reiz, da wir den Wasserfall fast für uns alleine haben. Nachdem wir uns ausgiebig umgeschaut haben, überqueren wir die Brücke neben den Bahngleisen und radeln die paar Höhenmeter hoch zum Schloss Laufen. Wir waren dort vor langer Zeit einmal zum Brunchen und der Blick vom Schloss hinunter zum Rheinfall ist wirklich spektakulär.
Nach dem aufregenden Rheinfall verläuft die Strecke direkt am Rhein weiter und fast komplett ohne Steigung verbringen wir den heutigen Tag. Es wird nach den Wassermassen am Rheinfall nun richtig gemütlich und der Rhein fließt gemächlich neben uns. Somit ist auch dieser Teilabschnitt super für Familien mit kleineren oder auch größeren Kindern geeignet, um einen entspannten Tag auf dem Rad zu verbringen.
Schon bald erreichen wir ein weiteres Highlight des heutigen Tages – die Klosterinsel Rheinau mit der wunderschönen barocken Klosteranlage. Der Rhein schlängelt sich hier in einer eleganten Schleife. Um Rheinau zu besichtigen, verlassen wir die offizielle Radroute und nehmen einen kleinen Umweg von ca. 1 Kilometer in Kauf.
Die von uns gewählte Route führt uns zuerst zur Bergkirche St. Nikolaus, von welcher man einen wunderbaren Blick auf das Dorf und die ehemalige Benediktinerabtei hat. Von dort geht es rasant hinab zum Rhein. Am heutigen, windstillen Tag haben wir Glück und die Gebäude spiegeln sich wie gemalt im Wasser. Heute wird das ehemalige Klostergebäude durch eine spirituelle Weggemeinschaft und ein Musikzentrum genutzt. Unser ältester Sohn hatte sogar das Glück, dort seinen 3-wöchiges Pflicht-Haushaltskurs absolvieren zu dürfen.
Die Klosterinsel Rheinau (eine ehemalige Bendiktiner-Abtei) besticht durch die imposante Barockkirche, welche nach Voranmeldung auch besichtigt werden kann.
Die Klosterinsel Rheinau (eine ehemalige Bendiktiner-Abtei) besticht
durch die imposante Barockkirche, welche nach Voranmeldung auch
besichtigt werden kann.
Die Tour auf Naturwegen schlängelt sich weiter über Ellikon nach Flach. Wir kommen immer wieder durch kleine Dörfer und bewegen uns am Hang des Hochrheins. Ein besonders romantisches Fleckchen erreichen wir in Tössegg. Hier mündet die Töss in den Rhein.
Die Tössegg ist ein idyllisches, viel besuchtes Ausflugsziel am Rhein. Hier mündet die Töss in den Rhein. Ein schöner Ort zum Baden, Grillen, Einkehren oder Schiff fahren. Hier würde sich ein Mittagsstopp anbieten – sofern man ein Picknick dabei hat oder aber ins Restaurant einkehren möchte.
Schon bald haben wir das von Weinbergen umgebene Eglisau erreicht und irren ein wenig im Städtchen herum. Die Tour würde hier noch weitergehen, aber wir beenden den Tag heute hier und suchen daher den Bahnhof. Und der liegt natürlich im obersten Teil der Kleinstadt. Immerhin hat es hier einen riesigen Supermarkt, in welchem wir uns erstmal ausgiebig verpflegen, bevor wir zu unserer Unterkunft radeln.
In Eglisau haben wir uns das heimelige BnB Rhiii ausgesucht und auch diesen können wir uneingeschränkt empfehlen!